Unsere Geschichte
Kennst du das Gefühl — oder träumst du noch davon?
Du sitzt auf einem Pferd. Es wird schneller. Und ein paar Sekunden lang berührt nichts mehr den Boden.
„Galoppieren fühlt sich an wie fliegen."
Ich bin Elaina. Ich bin zehn und liebe Pferde, seit ich denken kann.
Das hier ist die Geschichte, wie aus meiner Pferdeliebe eine App geworden ist.
Der Anlass
Ich wollte eine App über Pferde.
Gefunden habe ich:
Werbung
Mitten im Spiel.
Knöpfe, die Geld kosten
Weiterkommen gegen Bezahlung statt gegen Können.
Spiele für Dreijährige
Nichts davon nimmt Zehnjährige ernst.
Da war ich zehn. Ich habe nicht gewartet, bis jemand eine bessere macht.
Ich habe Stift und Papier genommen und sie gezeichnet.
Aus meinem Heft
Alles stand auf Papier, bevor es die App gab.
Welche Farben, welche Seiten, was eine Karte können muss, wie das Spiel funktioniert.
Meine Entscheidungen
Sechs Sachen, die ich festgelegt habe.
Die Farben
Türkis und Lila. Nicht rosa. Du siehst sie oben am Rand der App, jedes Mal, wenn du sie öffnest.
Die Rassen
Ich habe jede einzelne ausgesucht — vom kleinsten Shetlandpony bis zum Achal-Tekkiner.
Die Karten
Bronze, Silber, Gold. Mit Bleistift auf kariertes Papier gezeichnet, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben war.
Die Werte
Stockmass, Tempo, Stärke, Intelligenz auf jeder Karte. Wie ein Quartett — nur mit echten Pferden.
Die Hufeisen
Mein Wort für das, was man sich verdient. Heute steht es oben in der App.
Das Spiel
Ein Rennen mit dem eigenen Pferd, durch verschiedene Welten. Als Belohnung für das, was man vorher gelernt hat.
Der schnelle Weg wäre gewesen: Ich lasse mir für jede dieser Fragen Vorschläge machen, und Elaina sucht einen aus. Zehn Sekunden pro Entscheidung — und keine davon wäre wirklich ihre gewesen.
Bei uns lief es andersherum. Zuerst kam ihr Entwurf, auf Papier. Dann haben wir verglichen, was es sonst so gibt. Und am Schluss hat sie entschieden, was bleibt. Das hat viele Abende gekostet — und es ist der Grund, warum die App heute nach ihr klingt.
Begleiten heisst: dahinterstehen, nicht davorgehen.
Gewachsen
In meinem Heft standen sechs Rassen. Heute sind es 95.
Die Fakten habe ich aus meinen Pferdebüchern abgeschrieben: Stockmass, Charakter, ein typisches Bild. Diese Steckbriefe waren die Vorlage für alles, was danach kam.
Der Name
Meine Lieblingsrasse ist der Friese.
Schwarz wie die Nacht. Und mit einer tollen Mähne.
Das Pferd auf dem Foto heisst Siete. Er ist ein Friese, und ich darf auf ihm reiten. Im WildMane Stable triffst du ihn wieder.
Wenn er läuft, fliegt seine Mähne im Wind — und genau daher kommt der Name.
WildMane
Eine wilde Mähne, die im Wind fliegt.
Wer was gemacht hat
Mein Papa hat gebaut, was ich gemalt habe.
Wenn wir uns uneinig waren, hat der Chef entschieden. Also ich.
Ich wollte herausfinden, wie weit ich mit den Werkzeugen komme, die es heute gibt — und ob daraus etwas entsteht, das jemandem wirklich gehört.
Ohne sie gäbe es keine 95 Rassen und keine 1500 Quizfragen. Sie haben Skizzen in Code übersetzt, bei der Recherche geholfen, Fehler gefunden. Jeden Text habe ich geprüft und die Quellen verglichen; Elaina hat entschieden, was bleibt und wie es klingt.
Erfunden haben sie nichts.
Der Moment, in dem es echt wurde
Der Tag, an dem ich meine App zum ersten Mal in den Händen hielt.
Nicht eine Zeichnung. Nicht ein Entwurf. Die echte App — mit meinem Namen oben, meinen Farben, meinen Pferden, dem Wort Hufeisen im Kopf.
Ich hätte nicht gedacht, dass sie so schön geworden ist.
Sie sass still und drehte das Handy einmal langsam herum. Dann strahlte sie — und sagte im nächsten Atemzug, was nicht stimmt: der Knopf zu klein, die Karte müsste anders aussehen, das Pferd auf der Startseite sollte ein anderes sein.
In dem Moment war sie keine Nutzerin mehr. Sie war Designerin.
Ohne die geht nichts
Eine App lässt sich am Schreibtisch bauen. Eine Pferdeliebe nicht.
An Mama
Du fährst mich jede Woche zur Reitstunde — bei Regen, bei Schnee, bei Hitze. Du bleibst da, auch wenn es lange dauert.
Du kommst mit, wenn ich auf Pedro reiten darf — und wartest geduldig, wenn ich nicht aufhören will.
Ohne dich wäre ich nie auf einem Pferd gesessen.
An meine Gotte Tanja
Bei dir darf ich aufsteigen. Bei dir darf ich Pedro putzen, satteln, führen.
Du zeigst mir, wie man Pferden zuhört.
Du teilst dein Pferd mit mir. Das ist das Schönste, was du tun kannst.
Noch nicht
Ein eigenes Pferd habe ich noch nicht.
Ich spare. Und ich frage meine Eltern ungefähr jede Woche.
„Eines Tages habe ich ein eigenes Pferd. Versprochen — mir selbst."
Vielleicht hast du auch so ein Heft.
Voll mit Ideen, Fantasien und Geschichten. Mit Pferden, die du gezeichnet hast, und Namen, die du dir ausgedacht hast.
Ich habe meines meinem Papa gezeigt.
Daraus ist WildMane geworden.
Was aus deinem wird, weisst nur du.
Wir arbeiten weiter
Schreib uns. Wir antworten persönlich.
Wenn du Pferde liebst, Fragen hast oder einfach Hallo sagen möchtest — schreib uns.